RPA Software Anbieter Deutschland?

Nick van der Falk, KI-Experte für den Mittelstand bei DND Systems

· KI-Experte für den Mittelstand

6 Min. Lesezeit · Aktualisiert September 2026

Kurz beantwortet

Anbieter für RPA-Software in Deutschland teilen sich in drei Gruppen: Große Plattformen wie UiPath oder Automation Anywhere liefern die Werkzeuge. Beratungs- und Implementierungspartner setzen damit Projekte um. Individuelle Entwickler analysieren Prozesse und bauen maßgeschneiderte Lösungen, die oft flexibler und nicht an starre Lizenzmodelle gebunden sind.

Mitarbeiter zeichnet einen einfachen Ablauf am Whiteboard – RPA Software Anbieter

Die Suche nach einem RPA Software Anbieter in Deutschland führt schnell zu einer unübersichtlichen Landschaft. Grundsätzlich gibt es drei Arten von Anbietern: die Hersteller der großen, internationalen RPA-Plattformen, die spezialisierten Dienstleister, die diese Plattformen für Kundenprojekte nutzen, und Entwickler, die individuelle Automatisierungslösungen ohne die Bindung an eine bestimmte Plattform erstellen.

Ihre Entscheidung für oder gegen einen Anbietertyp hängt direkt von Ihren internen Ressourcen, der Komplexität Ihrer Abläufe und Ihrer langfristigen Strategie ab. Es geht nicht darum, den „besten“ Anbieter zu finden, sondern den passenden Partner für die spezifischen Anforderungen Ihres mittelständischen Betriebs.

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Die drei Typen von RPA-Anbietern im Überblick

Jeder Anbietertyp hat ein anderes Geschäftsmodell und eignet sich für unterschiedliche Ausgangslagen. Die Kenntnis dieser Unterschiede ist der erste Schritt zu einer fundierten Entscheidung.

Die großen Namen im RPA-Markt stellen extrem leistungsfähige, aber auch komplexe Werkzeugkoffer zur Verfügung. Beratungshäuser nehmen Ihnen die Implementierung ab, was jedoch zu einer Abhängigkeit von Plattform und Dienstleister führen kann. Individuelle Entwickler bieten die größte Freiheit, erfordern aber eine genaue Analyse im Vorfeld.

  • **Plattform-Hersteller (z. B. UiPath, Automation Anywhere):** Diese Konzerne entwickeln und verkaufen die eigentliche RPA-Software. Sie benötigen in der Regel geschulte Mitarbeiter oder einen externen Partner, um die Automatisierungen zu erstellen und zu warten. Die Kostenstruktur basiert meist auf jährlichen Lizenzen pro digitalem Roboter (Bot).
  • **Beratungs- und Implementierungspartner:** Diese Dienstleister sind oft auf eine oder mehrere der großen Plattformen spezialisiert. Sie analysieren Ihre Prozesse und bauen die Automatisierung mit den Werkzeugen des Plattform-Herstellers. Sie kaufen hier also Fachexpertise für ein bestimmtes System ein.
  • **Individuelle Lösungsentwickler:** Diese Anbieter — zu denen auch DND Systems zählt — setzen nicht zwingend auf eine große RPA-Plattform. Sie bauen stattdessen eine maßgeschneiderte Software, die exakt einen oder mehrere Ihrer Prozesse abbildet. Das Ergebnis ist eine schlankere Lösung ohne laufende Lizenzkosten und mit voller Kontrolle über die Funktionalität.
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Worauf achten bei der Auswahl eines Anbieters?

Die Wahl des Partners entscheidet über Erfolg oder Misserfolg eines Automatisierungsprojekts. Die folgenden Kriterien helfen Ihnen, Ihre Anforderungen zu schärfen und die richtigen Fragen im Gespräch mit potenziellen Anbietern zu stellen.

Letztlich muss die Lösung zu Ihrem Unternehmen passen, nicht umgekehrt. Ein guter Anbieter wird zuerst Ihre Prozesse verstehen wollen, bevor er eine Technologie vorschlägt.

  • **Prozesskomplexität:** Handelt es sich um eine einfache, lineare Aufgabe oder einen dynamischen Prozess mit vielen Ausnahmen und Entscheidungspunkten? Je komplexer, desto eher ist eine individuelle Lösung im Vorteil.
  • **Skalierbarkeit:** Wie viele Prozesse sollen kurz- und mittelfristig automatisiert werden? Plattformen können schnell skalieren, verursachen dann aber auch schnell steigende Lizenzkosten.
  • **Bestehende IT-Systeme:** Wie gut lässt sich die RPA-Lösung in Ihre vorhandene Software (ERP, CRM, FiBu) integrieren? Starre RPA-Bots, die nur die Benutzeroberfläche bedienen, sind oft fehleranfälliger als Lösungen, die über Schnittstellen (APIs) angebunden werden.
  • **Internes Know-how:** Verfügen Sie über Mitarbeiter, die eine RPA-Plattform administrieren, warten und weiterentwickeln können? Falls nicht, müssen Sie die Kosten für einen externen Dienstleister vollständig einplanen.
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RPA-Plattform vs. individuelle Entwicklung

Die strategische Entscheidung zwischen einer Standardplattform und einer Individuallösung hat weitreichende Folgen für Kosten, Flexibilität und Abhängigkeit. Beide Wege haben ihre Berechtigung.

Eine RPA-Plattform ist wie ein Baukasten mit vorgefertigten Teilen. Sie können schnell etwas zusammenbauen, sind aber auf die vorhandenen Teile beschränkt. Eine individuelle Entwicklung ist wie ein maßgefertigtes Werkzeug, das genau für eine Aufgabe optimiert ist.

  • **Vorteile einer RPA-Plattform:** Schnellerer Start bei einfachen Standardprozessen möglich, große Entwickler-Communitys für Support, visuelle Prozess-Designer für einfachere Abläufe.
  • **Nachteile einer RPA-Plattform:** Laufende, oft hohe Lizenzkosten, starke Abhängigkeit vom Hersteller (Vendor Lock-in), Prozesse müssen sich oft der Software anpassen, Schwierigkeiten bei unstrukturierten Daten und Ausnahmen.
  • **Vorteile einer individuellen Entwicklung:** Exakt auf den Prozess zugeschnitten, keine laufenden Lizenzkosten, maximale Flexibilität bei Änderungen, volle Kontrolle über Daten und Schnittstellen, kann mit KI erweitert werden.
  • **Nachteile einer individuellen Entwicklung:** In der Regel höherer initialer Analyse- und Entwicklungsaufwand, erfordert einen Partner mit tiefem Prozess- und Technikverständnis.
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Von RPA zum KI-Mitarbeiter: Die nächste Stufe der Automatisierung

Klassische Robotic Process Automation (RPA) ist regelbasiert. Sie folgt stur einem einprogrammierten Skript, ähnlich einem Makro. Das funktioniert gut, solange sich die Prozesse und die bedienten Oberflächen nicht ändern. Bei Abweichungen, zum Beispiel einem neuen Rechnungsformat oder einer unerwarteten E-Mail, stoppt der Prozess und erfordert einen menschlichen Eingriff.

Ein KI-Mitarbeiter geht einen entscheidenden Schritt weiter. Er kombiniert die Techniken der Prozessautomatisierung mit künstlicher Intelligenz. Dadurch kann er nicht nur starre Regeln befolgen, sondern auch unstrukturierte Dokumente (wie PDFs und E-Mails) verstehen, Kontexte erkennen und auf Basis von Erfahrungswerten einfache Entscheidungen treffen.

Der Unterschied liegt in der Verantwortung: Ein RPA-Bot führt eine eng definierte Aufgabe aus. Ein KI-Mitarbeiter übernimmt einen ganzen Aufgabenbereich — etwa die Rechnungsprüfung oder die Auftragsanlage — und involviert menschliche Kollegen nur dann, wenn eine komplexe Entscheidung oder eine finale Freigabe erforderlich ist. Mehr dazu erklären wir auf unserer Übersichtsseite zum Thema [KI-Mitarbeiter](/ki-mitarbeiter).

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Typische Kosten und Preismodelle am Markt

Pauschalpreise für RPA sind unseriös, da jedes Projekt von den spezifischen Prozessen und der Systemlandschaft abhängt. Zur Orientierung lassen sich jedoch die marktüblichen Preismodelle skizzieren.

Die Gesamtkosten setzen sich fast immer aus drei Teilen zusammen: den Lizenzkosten für die Software (sofern eine Standardplattform genutzt wird), den einmaligen Kosten für die Implementierung und den laufenden Kosten für Wartung und Betrieb.

  • **Lizenzkosten:** Bei Plattform-Anbietern fallen jährliche Gebühren pro Bot an. Diese Spannen reichen von wenigen tausend Euro für einfache Anwendungsfälle bis zu hohen fünfstelligen Beträgen pro Jahr für komplexe Bots im Unternehmenseinsatz.
  • **Implementierungskosten:** Dienstleister berechnen die Ersteinrichtung meist nach Aufwand in Personentagen. Je nach Komplexität des Prozesses liegen Projekte für den Mittelstand branchenüblich zwischen 10.000 € und 50.000 €. Große, abteilungsübergreifende Vorhaben können auch darüber liegen.
  • **Wartung und Betrieb:** Für Anpassungen, Fehlerbehebung und Updates wird oft eine monatliche oder jährliche Pauschale vereinbart. Diese orientiert sich am Markt häufig an einem Wert von 15 % bis 20 % der ursprünglichen Implementierungskosten pro Jahr.
  • Ein verbindlicher Preis kann erst nach einer detaillierten Prozessanalyse im Rahmen eines individuellen Angebots seriös kalkuliert werden.

Was Sie aus diesem Artikel mitnehmen

  1. Prüfen Sie zunächst intern, welche wiederkehrenden, manuellen Prozesse in Ihrem Betrieb am meisten Zeit und Ressourcen binden.
  2. Definieren Sie, ob Sie die Kapazitäten haben, eine Standard-RPA-Plattform selbst zu betreiben, oder ob ein externer Partner die Umsetzung übernehmen soll.
  3. Holen Sie für einen konkreten Prozess eine erste, unverbindliche Einschätzung von einem Anbieter ein, um ein Gefühl für den möglichen Aufwand und Nutzen zu bekommen.
01Was Sie bekommen

In 30 Minuten wissen Sie, welche Aufgaben in Ihrem Betrieb eine KI übernehmen kann.

Sie haben gerade gelesen, wie RPA Software Anbieter funktioniert. Die schwierigste Frage ist nicht das Ob, sondern das Womit anfangen. Nennen Sie uns eine Aufgabe aus Ihrem Alltag — etwa wiederkehrende Abläufe und Administration — und wie viele Stunden pro Woche sie kostet.

Nach 30 Minuten haben Sie

  • Ein klares Ja oder Nein

    Ob sich Ihre Aufgabe für einen KI-Mitarbeiter überhaupt eignet.

  • Eine echte Zahl

    Was es ungefähr kostet — und was Sie realistisch sparen.

  • Den ersten Schritt

    Konkret und umsetzbar. Auch dann, wenn er ohne uns stattfindet.

02Mit wem Sie sprechen
Nick van der Falk, KI-Experte für den Mittelstand bei DND Systems

Nick van der Falk

KI-Experte für den Mittelstand

Ich kann Ihnen helfen, in Ihrem Unternehmen auf KI-Mitarbeiter umzustellen."
03Ihr nächster Schritt

Nennen Sie uns die Aufgabe, die am meisten Zeit frisst

Sie müssen nicht wissen, welche Technik dahintersteckt. Schreiben Sie einfach in Ihren Worten, was bei Ihnen am meisten Zeit kostet.

Was danach passiert

  1. 1

    Wir prüfen Ihre Aufgabe

    Wir schauen uns an, ob sich ein KI-Mitarbeiter dafür überhaupt lohnt.

  2. 2

    Wir rufen Sie an

    In der Regel innerhalb eines Werktags — kurz und unverbindlich.

  3. 3

    30 Minuten Klarheit

    Was geht, was nicht, was wäre Ihr erster Schritt.

Wir melden uns persönlich, in der Regel innerhalb eines Werktags. Kein Verkaufsdruck, kein Newsletter. Ihre Daten gehen an niemanden sonst.

04Warum jetzt

Das passiert, wenn Sie nicht auf KI umstellen

Die Konkurrenz stellt jetzt schon auf KI um.

81 % der deutschen Unternehmen planen 2026, KI einzuführen.

Das macht bis zu 30 % mehr Marge.

Weil KI-Mitarbeiter wiederkehrende Aufgaben übernehmen.

Die Kosten sinken massiv.

KI arbeitet rund um die Uhr, braucht keinen Urlaub und keine Sozialabgaben.

Mehr Geld bleibt für Werbung übrig.

Gesparte Kosten fließen in Marketing — und holen noch mehr Kunden.

Die Kunden wandern zur Konkurrenz.

Mehr Werbebudget zieht Kunden ab — und lässt weniger Markt für Sie.

Wer nicht umstellt, wird aus dem Markt gedrängt.

In den kommenden zwei bis drei Jahren wird KI im Mittelstand zum Standard — nicht zur Option.

Das ist keine Panikmache — das passiert gerade real in den ersten Branchen. Und die meisten Betriebe scheitern nicht am Willen, sondern daran, dass sie nicht genau wissen, wie sie diesen Weg gehen sollen. Genau das zeigen wir Ihnen — und setzen es auf Wunsch auch für Sie um. Wir schaffen Klarheit und setzen um.

05Handeln Sie jetzt

Schieben Sie Ihre Entscheidung nicht auf morgen

Ein Gespräch, 30 Minuten, kostenlos. Danach wissen Sie, welche Aufgabe in Ihrem Betrieb sich für einen KI-Mitarbeiter eignet — und was der erste Schritt ist.

Nick van der Falk
Nick van der FalkKI-Experte für den Mittelstand
089 8393 1466
Kostenloses 30-Minuten-Gespräch anfragen

Unverbindlich. Keine Knebelverträge, kein Verkaufsdruck. Lieber schriftlich? Zum Formular

Nick van der Falk im Beratungsgespräch am Tisch

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen RPA und einfacher Automatisierung?
RPA (Robotic Process Automation) simuliert menschliche Interaktionen mit Software-Oberflächen, auch systemübergreifend. Einfache Automatisierung, wie zum Beispiel ein Excel-Makro, ist oft auf ein einziges Programm beschränkt und weniger flexibel bei der Anbindung anderer Systeme.
Wie lange dauert die Einführung einer RPA-Lösung?
Das hängt stark von der Komplexität des Prozesses ab. Sehr einfache Aufgaben können in wenigen Wochen automatisiert sein. Die Integration in komplexe Landschaften mit vielen Ausnahmen kann mehrere Monate dauern und erfordert eine gründliche Analysephase.
Brauche ich für RPA Programmierkenntnisse?
Moderne RPA-Plattformen werben oft mit „Low-Code“-Ansätzen für einfache Prozesse. Für robuste, wartbare und sichere Automatisierungen von geschäftskritischen Abläufen sind technisches Verständnis und oft auch Programmier-Know-how in der Praxis jedoch meist notwendig.
Sind meine Daten bei deutschen RPA-Anbietern sicher?
Deutsche Anbieter und Dienstleister unterliegen der DSGVO. Dennoch sollten Sie im Einzelfall prüfen, welche technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Datenschutz konkret umgesetzt werden. Klären Sie im Vorfeld genau, wo Ihre Daten verarbeitet und gespeichert werden, insbesondere wenn Cloud-Plattformen internationaler Konzerne genutzt werden. Bei individuellen Lösungen liegt die Kontrolle über den Speicherort in der Regel bei Ihnen.
Lohnt sich RPA auch für kleine Unternehmen?
Ja, der Nutzen hängt nicht von der Unternehmensgröße ab, sondern von der Art des Prozesses. Wenn eine klar definierte, repetitive Aufgabe konstant hohe manuelle Aufwände verursacht, kann sich eine Automatisierung auch für einen kleinen Betrieb schnell rechnen.
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