Bestellungen automatisieren: Einkauf mit KI vorbereiten

Nick van der Falk, KI-Experte für den Mittelstand bei DND Systems

· KI-Experte für den Mittelstand

8 Min. Lesezeit · Aktualisiert September 2026

Einkäufer prüft Bestellungen und Lieferantenunterlagen – Bestellungen automatisieren

In einem Großhandelsbetrieb mit 60 Mitarbeitern sitzt der Einkäufer jeden Montagmorgen vor einer langen Excel-Liste. Er vergleicht Lagerbestände mit Verkaufszahlen der letzten Wochen, ruft bei zwei Lieferanten wegen aktueller Preise an und tippt am Ende zwölf Bestellungen von Hand in das System. Bis Mittag ist der halbe Tag weg, und morgen fängt es wieder von vorn an.

Diese Arbeit ist wichtig, aber sie besteht zu großen Teilen aus Zahlen zusammensuchen und Formulare ausfüllen. Genau solche Aufgaben kann ein KI-Mitarbeiter vorbereiten, ohne dass der Einkäufer die Entscheidungshoheit verliert.

In diesem Beitrag zeigen wir den Ablauf vorher und nachher, was der KI-Mitarbeiter über Ihren Einkauf wissen muss, und warum die letzte Entscheidung immer bei einem Menschen bleibt.

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Was kann ein KI-Mitarbeiter im Einkauf leisten?

Ein KI-Mitarbeiter im Einkauf beobachtet laufend Lagerbestände und Verkaufszahlen aus Ihrem Warenwirtschaftssystem, also der Software, die verwaltet, was auf Lager liegt und verkauft wird. Sinkt ein Bestand unter eine festgelegte Grenze, erstellt er automatisch einen Bestellvorschlag.

Dabei berücksichtigt er hinterlegte Lieferanten, aktuelle Preise und übliche Liefermengen. Er kann mehrere Lieferanten vergleichen und den günstigeren oder schnelleren vorschlagen, wenn beide dieselbe Ware führen.

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Vorher und nachher im Großhandelsbetrieb

Vorher prüfte der Einkäufer jeden Montag manuell Bestände und Verkaufszahlen, verglich Preise aus Gedächtnis oder alten E-Mails und tippte Bestellungen einzeln ins System. Fehler bei Mengen oder vergessene Artikel fielen oft erst auf, wenn das Lager schon leer war.

Nachher prüft der KI-Mitarbeiter jeden Morgen automatisch alle Bestände und legt fertige Bestellvorschläge an. Der Einkäufer öffnet morgens eine Liste, sieht die Vorschläge mit Begründung und bestätigt oder ändert sie.

  • Schritt 1: Der KI-Mitarbeiter prüft täglich alle Artikel gegen die hinterlegten Mindestbestände.
  • Schritt 2: Bei Unterschreitung erstellt er einen Bestellvorschlag mit Menge, Lieferant und Preis.
  • Schritt 3: Er vergleicht bei mehreren gelisteten Lieferanten Preis und übliche Lieferzeit.
  • Schritt 4: Der Einkäufer sieht morgens alle Vorschläge gesammelt und geordnet nach Dringlichkeit.
  • Schritt 5: Der Einkäufer bestätigt, ändert oder streicht jeden Vorschlag einzeln.
  • Schritt 6: Erst nach dieser Freigabe schickt der KI-Mitarbeiter die Bestellung tatsächlich raus.
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Was muss die KI über den Betrieb wissen?

Der KI-Mitarbeiter braucht ein genaues Bild Ihres Einkaufs, ähnlich wie ein neuer Einkäufer nach seiner Einarbeitung. Er muss wissen, welche Artikel es gibt, welche Mindestbestände sinnvoll sind und welche Lieferanten bevorzugt werden.

Auch saisonale Besonderheiten gehören dazu, etwa dass ein Artikel im Winter doppelt so schnell verkauft wird wie im Sommer. Solche Regeln werden zu Beginn gemeinsam mit dem Einkaufsteam festgelegt und laufend nachjustiert.

  • Artikelliste mit Mindestbeständen und üblichen Bestellmengen.
  • Bevorzugte Lieferanten je Artikel mit Preisen und Lieferzeiten.
  • Saisonale Schwankungen einzelner Artikelgruppen.
  • Grenzwerte, ab welcher Bestellsumme eine zusätzliche Prüfung nötig ist.
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Wo gibt der Einkauf weiterhin frei?

Der Mensch gibt frei, bevor eine Bestellung tatsächlich beim Lieferanten ankommt. Der KI-Mitarbeiter erstellt nur Vorschläge, keine verbindlichen Bestellungen, das ist eine bewusste Grenze in unseren Projekten.

Bei ungewöhnlich hohen Mengen oder neuen, noch nicht geprüften Lieferanten markiert der KI-Mitarbeiter den Vorschlag zusätzlich als prüfbedürftig, damit der Einkauf genauer hinschaut.

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Rechenbeispiel: Was spart der Großhandelsbetrieb?

Der Einkäufer verbringt nach eigener Schätzung rund 7 Stunden pro Woche mit dem Zusammensuchen von Bestandsdaten und dem Eintippen von Bestellungen. Bei einem angenommenen Stundensatz von 32 Euro sind das 224 Euro pro Woche, also rund 970 Euro im Monat.

Mit vorbereiteten Bestellvorschlägen sinkt diese Zeit auf etwa 2 Stunden pro Woche für die reine Prüfung und Freigabe, das sind noch rund 280 Euro im Monat. Die Ersparnis liegt bei etwa 690 Euro im Monat.

Bei einer angenommenen einmaligen Einrichtung von 15.000 Euro und laufenden Kosten von 400 Euro im Monat trägt sich die Investition rechnerisch nach rund 22 Monaten allein durch die eingesparte Einkaufszeit. Seltener leere Lager und weniger Fehlbestellungen sind in dieser Rechnung noch nicht enthalten.

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Wann lohnt sich automatisierter Einkauf nicht?

Bei einer sehr kleinen Artikelanzahl, etwa unter 50 verschiedenen Produkten, reicht meist eine einfache Excel-Erinnerung und der Aufwand für eine Automatisierung lohnt sich nicht. Der Einkäufer behält solche Bestände ohnehin gut im Kopf.

Auch wenn Ihre Lieferanten häufig kurzfristig wechseln oder Preise ständig neu verhandelt werden, kann der KI-Mitarbeiter kaum verlässliche Vorschläge liefern. Dann braucht es weiterhin das persönliche Verhandlungsgeschick eines Einkäufers.

Und wenn Ihre Verkaufszahlen nicht sauber in einem System erfasst sind, fehlt die Datengrundlage. Dann lohnt es sich zuerst, die Warenwirtschaft in Ordnung zu bringen, bevor eine Automatisierung darauf aufbaut.

Was Sie aus diesem Artikel mitnehmen

  1. Automatisierter Einkauf bedeutet in unseren Projekten fast immer vorbereitete Vorschläge, keine eigenständig bestellende Maschine.
  2. Der größte Zeitgewinn entsteht nicht durch weniger Denken, sondern durch wegfallendes Zusammensuchen von Zahlen aus mehreren Quellen.
  3. Prüfen Sie zunächst, wie viele Stunden Ihr Einkauf pro Woche mit reiner Bestandsprüfung verbringt, das zeigt, ob sich das Projekt für Sie rechnet.

Häufige Fragen

Bestellt die KI selbstständig Ware bei Lieferanten?
Nein, in unseren Projekten erstellt der KI-Mitarbeiter nur Bestellvorschläge, die ein Mitarbeiter aus dem Einkauf prüft und freigibt. Erst nach dieser Freigabe geht die Bestellung tatsächlich raus. So bleibt jede Ausgabe im Griff eines Menschen, auch wenn die Vorbereitung automatisch läuft.
Woher weiß die KI, wie viel bestellt werden soll?
Sie nutzt hinterlegte Mindestbestände, bisherige Verkaufszahlen und übliche Lieferzeiten aus Ihrem Warenwirtschaftssystem. Diese Werte werden zu Beginn gemeinsam mit dem Einkaufsteam festgelegt und später bei Bedarf angepasst, etwa wenn sich saisonale Muster ändern.
Kann der KI-Mitarbeiter Lieferanten miteinander vergleichen?
Ja, wenn für einen Artikel mehrere Lieferanten mit Preisen hinterlegt sind, vergleicht der KI-Mitarbeiter diese und schlägt den günstigeren oder schnelleren vor. Die endgültige Wahl trifft weiterhin der Einkauf, etwa wenn persönliche Beziehungen oder Zahlungsziele eine Rolle spielen.
Was kostet automatisierter Einkauf im Mittelstand?
In unseren Projekten liegt die einmalige Einrichtung typisch zwischen 10.000 und 25.000 Euro, abhängig von Artikelanzahl und bestehenden Systemen. Der laufende Betrieb kostet meist 250 bis 800 Euro im Monat für Server, Schnittstellen zu Lieferanten und Wartung.
Lässt sich das an ein bestehendes ERP-System anbinden?
In den meisten Fällen ja, über eine Schnittstelle, also eine Verbindung zwischen zwei Programmen, die Bestände und Preise austauscht. Gängige ERP-Systeme, also zentrale Verwaltungsprogramme für Waren und Finanzen, lassen sich in unseren Projekten meist ohne größeren Umbau anbinden.
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01Was Sie bekommen

In 30 Minuten wissen Sie, welche Aufgaben in Ihrem Betrieb eine KI übernehmen kann.

Sie haben gerade gelesen, wie Bestellungen automatisieren funktioniert. Die schwierigste Frage ist nicht das Ob, sondern das Womit anfangen. Nennen Sie uns eine Aufgabe aus Ihrem Alltag — etwa anfragen, Vergleiche und Bestellungen — und wie viele Stunden pro Woche sie kostet.

Nach 30 Minuten haben Sie

  • Ein klares Ja oder Nein

    Ob sich Ihre Aufgabe für einen KI-Mitarbeiter überhaupt eignet.

  • Eine echte Zahl

    Was es ungefähr kostet — und was Sie realistisch sparen.

  • Den ersten Schritt

    Konkret und umsetzbar. Auch dann, wenn er ohne uns stattfindet.

02Mit wem Sie sprechen
Nick van der Falk, KI-Experte für den Mittelstand bei DND Systems

Nick van der Falk

KI-Experte für den Mittelstand

Ich kann Ihnen helfen, in Ihrem Einkauf auf KI-Mitarbeiter umzustellen."
03Ihr nächster Schritt

Nennen Sie uns die Aufgabe, die am meisten Zeit frisst

Sie müssen nicht wissen, welche Technik dahintersteckt. Schreiben Sie einfach in Ihren Worten, was bei Ihnen am meisten Zeit kostet.

Was danach passiert

  1. 1

    Wir prüfen Ihre Aufgabe

    Wir schauen uns an, ob sich ein KI-Mitarbeiter dafür überhaupt lohnt.

  2. 2

    Wir rufen Sie an

    In der Regel innerhalb eines Werktags — kurz und unverbindlich.

  3. 3

    30 Minuten Klarheit

    Was geht, was nicht, was wäre Ihr erster Schritt.

Wir melden uns persönlich, in der Regel innerhalb eines Werktags. Kein Verkaufsdruck, kein Newsletter. Ihre Daten gehen an niemanden sonst.

04Warum jetzt

Das passiert, wenn Sie nicht auf KI umstellen

Die Konkurrenz stellt jetzt schon auf KI um.

81 % der deutschen Unternehmen planen 2026, KI einzuführen.

Das macht bis zu 30 % mehr Marge.

Weil KI-Mitarbeiter wiederkehrende Aufgaben übernehmen.

Die Kosten sinken massiv.

KI arbeitet rund um die Uhr, braucht keinen Urlaub und keine Sozialabgaben.

Mehr Geld bleibt für Werbung übrig.

Gesparte Kosten fließen in Marketing — und holen noch mehr Kunden.

Die Kunden wandern zur Konkurrenz.

Mehr Werbebudget zieht Kunden ab — und lässt weniger Markt für Sie.

Wer nicht umstellt, wird aus dem Markt gedrängt.

In den kommenden zwei bis drei Jahren wird KI im Mittelstand zum Standard — nicht zur Option.

Das ist keine Panikmache — das passiert gerade real in den ersten Branchen. Und die meisten Betriebe scheitern nicht am Willen, sondern daran, dass sie nicht genau wissen, wie sie diesen Weg gehen sollen. Genau das zeigen wir Ihnen — und setzen es auf Wunsch auch für Sie um. Wir schaffen Klarheit und setzen um.

05Handeln Sie jetzt

Schieben Sie Ihre Entscheidung nicht auf morgen

Ein Gespräch, 30 Minuten, kostenlos. Danach wissen Sie, welche Aufgabe in Ihrem Betrieb sich für einen KI-Mitarbeiter eignet — und was der erste Schritt ist.

Nick van der Falk
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089 8393 1466
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