KI-Mitarbeiter im Maschinenbau: Anfragen, Stücklisten, Termine

Nick van der Falk, KI-Experte für den Mittelstand bei DND Systems

· KI-Experte für den Mittelstand

9 Min. Lesezeit · Aktualisiert September 2026

Arbeitsvorbereitung in einem Maschinenbaubetrieb – KI im Maschinenbau

In einem Maschinenbaubetrieb mit 60 Mitarbeitern geht am Vormittag eine Anfrage eines Stammkunden ein: eine technische Zeichnung, drei Sätze Text, gewünschte Stückzahl 40, Liefertermin in sechs Wochen. Der Vertriebsingenieur öffnet die Zeichnung, prüft die Maße, sucht ähnliche frühere Aufträge heraus, fragt in der Fertigung nach freien Kapazitäten und tippt die Stückliste von Hand in die ERP-Software, also die zentrale Auftrags- und Warenwirtschaftssoftware des Betriebs.

Das dauert, und genau hier setzt KI im Maschinenbau an. Ein KI-Mitarbeiter funktioniert dabei wie ein neuer Kollege, der seit Jahren im Vertriebsinnendienst sitzt und jede frühere Anfrage im Kopf hat. Er kennt die typischen Bauteile, die üblichen Aufschläge und weiß, an wen eine ungewöhnliche Anfrage weitergeht.

Möglich wird das, weil zuerst die Abläufe des Betriebs in einer Software abgebildet werden: Wie kommt eine Anfrage rein, wer prüft die Zeichnung, wann entsteht die Kalkulation, wer gibt frei. Früher hätte das Monate an Planung gekostet, heute entsteht so ein System in Gesprächen und Wochen. Dieser Artikel zeigt, wie das konkret aussieht.

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Wie prüft eine KI technische Anfragen mit Zeichnungen?

Eine KI prüft technische Anfragen, indem sie die eingehende Zeichnung und die Begleittexte ausliest und mit hinterlegten Standards abgleicht, etwa üblichen Toleranzen oder Materialarten. Sie erkennt, ob es sich um ein bekanntes Bauteil oder eine Variante davon handelt, und schlägt die passende Stückliste aus früheren Aufträgen vor.

Ist die Zeichnung unklar oder handelt es sich um eine völlig neue Konstruktion, markiert der KI-Mitarbeiter die Anfrage als Sonderfall und leitet sie direkt an einen Konstrukteur weiter, statt selbst zu raten.

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Wie funktioniert die Kalkulation von Stücklisten mit KI?

Die Kalkulation läuft, indem der KI-Mitarbeiter Materialpreise, Bearbeitungszeiten und Zukaufteile aus dem ERP-System zusammenzieht und daraus einen ersten Kalkulationsentwurf baut. Bisher hat der Mensch die Software bedient, Preise nachgeschlagen und Zahlen übertragen. Jetzt bedient der KI-Mitarbeiter das System selbst, weil er die Struktur der Stücklisten und die üblichen Aufschläge des Betriebs kennt.

  • Er zieht Materialpreise automatisch aus der hinterlegten Preisliste des Wareneinkaufs.
  • Er schätzt Bearbeitungszeiten anhand ähnlicher, bereits gefertigter Bauteile.
  • Er markiert Zukaufteile, deren Lieferzeit den Gesamttermin gefährden könnte.
  • Er erstellt einen Kalkulationsentwurf, den ein Ingenieur nur noch prüft und freigibt.
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Wie behält eine KI Liefertermine im Blick?

Eine KI behält Liefertermine im Blick, indem sie alle laufenden Aufträge mit ihren Teilschritten in der Fertigung abgleicht und Abweichungen sofort meldet. Verzögert sich ein Zukaufteil oder ist eine Maschine länger belegt als geplant, erkennt der KI-Mitarbeiter das Risiko für den zugesagten Termin, bevor es der Kunde merkt.

Er informiert dann proaktiv den zuständigen Vertriebsmitarbeiter mit einem Vorschlag, wie der Kunde informiert werden könnte. Die endgültige Entscheidung, was dem Kunden gesagt wird, trifft weiterhin ein Mensch.

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Wie unterstützt KI bei Serviceeinsätzen und Ersatzteilen?

Bei Serviceeinsätzen liest der KI-Mitarbeiter die Störungsmeldung eines Kunden, gleicht die Maschinennummer mit der Auftragshistorie ab und schlägt passende Ersatzteile aus der Stückliste der ursprünglichen Anlage vor. Das erspart dem Servicetechniker das Durchsuchen alter Aufträge, gerade bei Maschinen, die vor Jahren ausgeliefert wurden.

Der Techniker bekommt so vor der Anfahrt eine Liste mit wahrscheinlich benötigten Teilen, geprüft anhand der Fehlerbeschreibung des Kunden und der bekannten Verschleißteile.

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Ein durchgerechnetes Beispiel: Angebotskalkulation im Maschinenbau

Ein Maschinenbaubetrieb mit 60 Mitarbeitern erhält im Monat rund 70 technische Anfragen. Ein Vertriebsingenieur braucht im Schnitt 90 Minuten pro Anfrage für Zeichnungsprüfung, Rückfragen in der Fertigung und Kalkulation. Das sind 105 Stunden im Monat, bei einem Stundensatz von 55 Euro also 5.775 Euro Personalkosten.

Mit einem KI-Mitarbeiter, der die Zeichnung vorprüft und einen Kalkulationsentwurf liefert, sinkt die reine Prüf- und Freigabezeit auf etwa 25 Minuten pro Anfrage. Das entspricht 29 Stunden im Monat, also 1.595 Euro. Die Ersparnis liegt bei 4.180 Euro im Monat.

Bei laufenden Kosten von in unseren Projekten typisch 550 Euro im Monat bleibt ein Vorteil von 3.630 Euro. Bei einmaligen Einrichtungskosten von angenommen 20.000 Euro hat sich die Investition nach knapp sechs Monaten bezahlt gemacht.

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Schritt für Schritt: So führen Sie KI im Vertriebsinnendienst ein

Der Einstieg gelingt am besten über eine Bauteilgruppe, die häufig angefragt wird und ähnlich aufgebaut ist.

  • Schritt 1: Wählen Sie eine Produktgruppe mit vielen ähnlichen Anfragen im Jahr aus.
  • Schritt 2: Beschreiben Sie, wie die Zeichnungsprüfung und Kalkulation heute konkret abläuft, inklusive Ausnahmen.
  • Schritt 3: Testen Sie den KI-Mitarbeiter mit echten, abgeschlossenen Aufträgen aus der Vergangenheit.
  • Schritt 4: Setzen Sie ihn für neue Anfragen dieser Produktgruppe ein, jede Kalkulation wird weiterhin freigegeben.
  • Schritt 5: Erweitern Sie den Ablauf schrittweise auf weitere Produktgruppen.
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Wann lohnt sich KI im Maschinenbau NICHT?

Bei Einzelanfertigungen ohne Wiederholung, etwa echten Sonderkonstruktionen, bringt eine KI wenig, weil es keine vergleichbaren früheren Aufträge gibt, aus denen sie lernen könnte. Auch wenn die technische Freigabe komplexes Fachwissen einzelner Konstrukteure erfordert, sollte die KI nur vorbereiten, nicht entscheiden.

Sind Zeichnungen und Stücklisten im Betrieb selbst uneinheitlich abgelegt, etwa in verschiedenen Formaten ohne klare Struktur, lohnt sich zunächst, diese Ordnung herzustellen, bevor eine Software darauf aufbaut.

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Wie geht es nach der Einführung weiter?

In den ersten Wochen zeigt sich oft, bei welchen Bauteiltypen der KI-Mitarbeiter noch nachjustiert werden muss, etwa bei ungewöhnlichen Materialkombinationen. Das ist normaler Teil der Einführung.

Ein kurzes, unverbindliches Gespräch hilft vielen Betrieben zu klären, welche Produktgruppe sich für den Anfang am besten eignet.

Was Sie aus diesem Artikel mitnehmen

  1. Der größte Hebel im Maschinenbau liegt bei häufig wiederkehrenden Anfragen mit ähnlichem Aufbau, nicht bei jeder Sonderkonstruktion.
  2. Ein KI-Mitarbeiter liest Zeichnungen vor, kalkuliert Stücklisten und meldet Terminrisiken früh, die endgültige technische Freigabe bleibt bei Ihren Ingenieuren.
  3. Zählen Sie zunächst, wie viele Ihrer Anfragen im Monat ähnlich aufgebaut sind, und besprechen Sie diese Zahl in einem Klarheitsgespräch.

Häufige Fragen

Kann eine KI technische Zeichnungen wirklich lesen?
Ja, moderne Systeme lesen Maße, Beschriftungen und Stücklisteninformationen aus gängigen Zeichnungsformaten aus. Bei unklaren oder sehr ungewöhnlichen Zeichnungen leitet die KI die Anfrage direkt an einen Konstrukteur weiter, statt selbst zu interpretieren.
Ersetzt KI im Maschinenbau die Konstruktionsabteilung?
Nein, sie übernimmt vor allem Vorprüfung, Kalkulation und Terminüberwachung bei wiederkehrenden Anfragen. Konstruktion, technische Freigabe und Sonderlösungen bleiben Aufgabe der Ingenieure im Betrieb.
Wie genau ist eine KI-Kalkulation im Vergleich zur manuellen Kalkulation?
Bei bekannten Bauteilen liegt der Entwurf in unseren Projekten meist nah an der manuellen Kalkulation, weil er auf echten früheren Aufträgen basiert. Ein Mitarbeiter prüft und korrigiert den Entwurf trotzdem immer vor der Freigabe.
Lässt sich KI an unser bestehendes ERP-System anbinden?
In den meisten Fällen ja, über eine Programmierschnittstelle, also eine technische Verbindung zwischen zwei Programmen. Fehlt eine moderne Schnittstelle, arbeitet der KI-Mitarbeiter teils über die bestehende Bedienoberfläche.
Was kostet ein KI-Mitarbeiter im Maschinenbau?
In unseren Projekten typisch liegt die einmalige Einrichtung zwischen 6.000 und 25.000 Euro, abhängig vom Umfang der abgebildeten Abläufe. Der laufende Betrieb kostet meist 200 bis 900 Euro im Monat.
Wie lange dauert die Einführung eines KI-Mitarbeiters im Vertriebsinnendienst?
Für eine erste Produktgruppe rechnen wir in unseren Projekten typisch mit 6 bis 10 Wochen, inklusive Test mit echten früheren Aufträgen. Die Ausweitung auf weitere Produktgruppen geht danach meist schneller.
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01Was Sie bekommen

Lassen Sie uns 30 Minuten kostenlos über Ihren Betrieb reden.

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Nick van der Falk

KI-Experte für den Mittelstand

Ich kann Ihnen helfen, in Ihrer Fertigung auf KI-Mitarbeiter umzustellen."
03Ihr nächster Schritt

Nennen Sie uns die Aufgabe, die am meisten Zeit frisst

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Was danach passiert

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  2. 2

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  3. 3

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Wir melden uns persönlich, in der Regel innerhalb eines Werktags. Kein Verkaufsdruck, kein Newsletter. Ihre Daten gehen an niemanden sonst.

04Warum jetzt

Das passiert, wenn Sie nicht auf KI umstellen

Die Konkurrenz stellt jetzt schon auf KI um.

81 % der deutschen Unternehmen planen 2026, KI einzuführen.

Das macht bis zu 30 % mehr Marge.

Weil KI-Mitarbeiter wiederkehrende Aufgaben übernehmen.

Die Kosten sinken massiv.

KI arbeitet rund um die Uhr, braucht keinen Urlaub und keine Sozialabgaben.

Mehr Geld bleibt für Werbung übrig.

Gesparte Kosten fließen in Marketing — und holen noch mehr Kunden.

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Wer nicht umstellt, wird aus dem Markt gedrängt.

In den kommenden zwei bis drei Jahren wird KI im Mittelstand zum Standard — nicht zur Option.

Das ist keine Panikmache — das passiert gerade real in den ersten Branchen. Und die meisten Betriebe scheitern nicht am Willen, sondern daran, dass sie nicht genau wissen, wie sie diesen Weg gehen sollen. Genau das zeigen wir Ihnen — und setzen es auf Wunsch auch für Sie um. Wir schaffen Klarheit und setzen um.

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Schieben Sie Ihre Entscheidung nicht auf morgen

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Nick van der Falk
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