Wie kann ich die Nutzung von KI im Unternehmen steuern und absichern?

Nick van der Falk, KI-Experte für den Mittelstand bei DND Systems

· KI-Experte für den Mittelstand

6 Min. Lesezeit · Aktualisiert September 2026

Kurz beantwortet

Sie steuern und sichern die KI-Nutzung durch eine klare KI-Richtlinie, die festlegt, welche Tools erlaubt sind und wie mit Daten umzugehen ist. Benennen Sie einen Verantwortlichen, der die Einhaltung überwacht. Setzen Sie für kritische Prozesse auf firmeneigene Lösungen statt auf öffentliche Tools, um Datenabfluss und Haftungsrisiken zu minimieren.

Zwei Kollegen richten Schritt für Schritt eine Software ein – KI Nutzung steuern

Sie sichern die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) in Ihrem Unternehmen durch drei zentrale Maßnahmen: eine verbindliche KI-Richtlinie, einen benannten Verantwortlichen und den gezielten Einsatz von unternehmenseigenen Systemen für sensible Abläufe. Diese Struktur schafft Klarheit für Ihre Mitarbeiter und schützt Ihre Geschäftsdaten.

Die Realität in vielen Betrieben ist, dass Mitarbeiter bereits heute auf eigene Faust mit öffentlichen KI-Tools wie ChatGPT experimentieren. Dieser ungesteuerte Einsatz — oft „Schatten-KI“ genannt — birgt erhebliche Risiken, von Datenschutzverstößen bis zum Abfluss von Betriebsgeheimnissen. Gezielte Steuerung ist daher keine Option, sondern eine Notwendigkeit.

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Der ungesteuerte „KI-Wildwuchs“ ist bereits Realität

In vielen Unternehmen nutzen Mitarbeiter bereits KI-Anwendungen, oft ohne offizielle Freigabe oder Wissen der Geschäftsführung. Der Versuch, die Produktivität zu steigern, ist nachvollziehbar. Die Folgen sind es jedoch auch: Jede Eingabe in ein öffentliches KI-Tool verlässt Ihr Unternehmen und kann potenziell vom Anbieter für das Training seiner Modelle verwendet oder gespeichert werden.

Wenn Mitarbeiter Kundendaten, interne Kalkulationen oder Vertragsdetails in solche Systeme eingeben, entsteht ein unkontrollierbares Risiko. Sie verlieren die Hoheit über Ihre Informationen. Gleichzeitig haften Sie als Geschäftsführer für mögliche Datenschutzverstöße oder Fehler, die durch ungeprüfte KI-Ergebnisse entstehen.

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Schritt 1: Erstellen Sie eine zentrale KI-Richtlinie

Die Grundlage für eine gesteuerte KI-Nutzung ist eine schriftlich fixierte Richtlinie. Dieses Dokument muss kein juristisches Meisterwerk sein. Eine einzelne, verständliche Seite ist für den Anfang oft wirksamer als ein umfangreiches Handbuch, das niemand liest.

Die Richtlinie dient Ihren Mitarbeitern als klare Leitplanke. Sie beantwortet die wichtigsten Fragen und schafft Verbindlichkeit. So weiß jeder im Team, was erlaubt ist und wo die Grenzen liegen.

  • **Erlaubte und verbotene Werkzeuge:** Führen Sie eine einfache Liste, welche Tools für welche Zwecke genutzt werden dürfen und welche grundsätzlich gesperrt sind.
  • **Umgang mit Daten:** Definieren Sie, welche Art von Informationen niemals in öffentliche KI-Tools eingegeben werden darf (z. B. personenbezogene Daten, Finanzzahlen, Interna).
  • **Kennzeichnungspflicht:** Legen Sie fest, dass Texte, Bilder oder Code, die maßgeblich von einer KI erstellt wurden, intern als solche zu kennzeichnen sind.
  • **Ansprechpartner:** Benennen Sie eine Person, an die sich Mitarbeiter bei Fragen oder Unsicherheiten wenden können.
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Schritt 2: Benennen Sie einen klaren Verantwortlichen

Eine Richtlinie allein ist wirkungslos, wenn sich niemand für ihre Einhaltung verantwortlich fühlt. Bestimmen Sie daher einen zentralen Ansprechpartner für das Thema KI. In kleineren Mittelstandsbetrieben ist das oft der Geschäftsführer selbst, in größeren kann es der IT-Leiter oder ein Prozessmanager sein.

Diese Person muss kein KI-Experte oder Programmierer sein. Ihre Aufgabe ist es, die Richtlinie zu pflegen, deren Einhaltung zu überwachen, als Anlaufstelle für das Team zu fungieren und die Freigabe neuer Werkzeuge zu koordinieren. Sie sorgt dafür, dass das Thema nicht im Alltagsgeschäft untergeht.

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Schritt 3: Setzen Sie auf eigene Lösungen statt öffentlicher Tools

Öffentliche KI-Tools sind für den Massenmarkt konzipiert. Ihr entscheidender Nachteil für Unternehmen ist der Kontrollverlust über die Daten. Für die Recherche allgemeiner Informationen oder die Erstellung einfacher Textentwürfe mag das akzeptabel sein. Sobald es aber um wiederkehrende Kernprozesse, Kunden- oder Finanzdaten geht, ist davon abzuraten.

Hier liegt der Vorteil von unternehmenseigenen Systemen wie einem KI-Mitarbeiter. Ein solcher digitaler Kollege arbeitet ausschließlich innerhalb Ihrer IT-Umgebung und nach Ihren Regeln. Er greift kontrolliert auf Ihre Datenbanken und Programme zu, verarbeitet Informationen nach Ihren Vorgaben und ist darauf ausgelegt, dass sensible Daten das Unternehmen nicht verlassen.

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Schritt 4: Schulen Sie Ihre Mitarbeiter und bauen Sie Unsicherheit ab

Steuerung bedeutet nicht, Innovation zu verbieten. Ziel ist es, Ihre Mitarbeiter zu befähigen, KI sicher und produktiv zu nutzen. Eine Verbotskultur führt oft nur dazu, dass Regeln umgangen werden und der „KI-Wildwuchs“ im Verborgenen weitergeht.

Kommunizieren Sie offen, warum die Richtlinien existieren — es geht um den Schutz des Unternehmens und ihrer Arbeitsplätze. Schulen Sie Ihr Team im Umgang mit den freigegebenen Werkzeugen und erklären Sie die Risiken der unkontrollierten Nutzung. Ein aufgeklärtes Team ist Ihre beste Verteidigung gegen Sicherheitslücken.

Was Sie aus diesem Artikel mitnehmen

  1. Beginnen Sie damit, in Ihrem Team zu erfragen, welche KI-Tools bereits im Einsatz sind, um ein erstes Lagebild zu erhalten.
  2. Entwerfen Sie auf dieser Basis eine einfache Ein-Seiten-Richtlinie mit den wichtigsten Verhaltensregeln.
  3. Sprechen Sie offen mit Ihren Mitarbeitern über die Chancen und Risiken und erklären Sie die neuen Spielregeln.
01Was Sie bekommen

Lassen Sie uns 30 Minuten kostenlos über Ihren Betrieb reden.

Sie haben gerade gelesen, wie KI Nutzung steuern funktioniert. Die schwierigste Frage ist nicht das Ob, sondern das Womit anfangen. Nennen Sie uns eine Aufgabe aus Ihrem Alltag — etwa wiederkehrende Abläufe und Administration — und wie viele Stunden pro Woche sie kostet.

Nach 30 Minuten haben Sie

  • Ein klares Ja oder Nein

    Ob sich Ihre Aufgabe für einen KI-Mitarbeiter überhaupt eignet.

  • Eine echte Zahl

    Was es ungefähr kostet — und was Sie realistisch sparen.

  • Den ersten Schritt

    Konkret und umsetzbar. Auch dann, wenn er ohne uns stattfindet.

02Mit wem Sie sprechen
Nick van der Falk, KI-Experte für den Mittelstand bei DND Systems

Nick van der Falk

KI-Experte für den Mittelstand

Ich kann Ihnen helfen, in Ihrem Betrieb auf KI-Mitarbeiter umzustellen."
03Ihr nächster Schritt

Nennen Sie uns die Aufgabe, die am meisten Zeit frisst

Sie müssen nicht wissen, welche Technik dahintersteckt. Schreiben Sie einfach in Ihren Worten, was bei Ihnen am meisten Zeit kostet.

Was danach passiert

  1. 1

    Wir prüfen Ihre Aufgabe

    Wir schauen uns an, ob sich ein KI-Mitarbeiter dafür überhaupt lohnt.

  2. 2

    Wir rufen Sie an

    In der Regel innerhalb eines Werktags — kurz und unverbindlich.

  3. 3

    30 Minuten Klarheit

    Was geht, was nicht, was wäre Ihr erster Schritt.

Wir melden uns persönlich, in der Regel innerhalb eines Werktags. Kein Verkaufsdruck, kein Newsletter. Ihre Daten gehen an niemanden sonst.

04Warum jetzt

Das passiert, wenn Sie nicht auf KI umstellen

Die Konkurrenz stellt jetzt schon auf KI um.

81 % der deutschen Unternehmen planen 2026, KI einzuführen.

Das macht bis zu 30 % mehr Marge.

Weil KI-Mitarbeiter wiederkehrende Aufgaben übernehmen.

Die Kosten sinken massiv.

KI arbeitet rund um die Uhr, braucht keinen Urlaub und keine Sozialabgaben.

Mehr Geld bleibt für Werbung übrig.

Gesparte Kosten fließen in Marketing — und holen noch mehr Kunden.

Die Kunden wandern zur Konkurrenz.

Mehr Werbebudget zieht Kunden ab — und lässt weniger Markt für Sie.

Wer nicht umstellt, wird aus dem Markt gedrängt.

In den kommenden zwei bis drei Jahren wird KI im Mittelstand zum Standard — nicht zur Option.

Das ist keine Panikmache — das passiert gerade real in den ersten Branchen. Und die meisten Betriebe scheitern nicht am Willen, sondern daran, dass sie nicht genau wissen, wie sie diesen Weg gehen sollen. Genau das zeigen wir Ihnen — und setzen es auf Wunsch auch für Sie um. Wir schaffen Klarheit und setzen um.

05Handeln Sie jetzt

Schieben Sie Ihre Entscheidung nicht auf morgen

Ein Gespräch, 30 Minuten, kostenlos. Danach wissen Sie, welche Aufgabe in Ihrem Betrieb sich für einen KI-Mitarbeiter eignet — und was der erste Schritt ist.

Nick van der Falk
Nick van der FalkKI-Experte für den Mittelstand
089 8393 1466
Kostenloses 30-Minuten-Gespräch anfragen

Unverbindlich. Keine Knebelverträge, kein Verkaufsdruck. Lieber schriftlich? Zum Formular

Nick van der Falk im Beratungsgespräch am Tisch

Häufige Fragen

Muss ich alle öffentlichen KI-Tools verbieten?
Nein, ein pauschales Verbot ist selten sinnvoll. Definieren Sie stattdessen in einer Richtlinie, welche Tools für welche Aufgaben und unter welchen Datenvorgaben erlaubt sind. So ermöglichen Sie Produktivität, ohne die Kontrolle zu verlieren.
Wer haftet, wenn ein Mitarbeiter einen Fehler mit einer KI macht?
Grundsätzlich haftet das Unternehmen für die Handlungen seiner Mitarbeiter im dienstlichen Kontext. Genau deshalb sind klare Richtlinien und kontrollierte Systeme unerlässlich, um das Haftungsrisiko für die Geschäftsführung zu minimieren.
Was gehört in eine einfache KI-Richtlinie?
Eine einfache Richtlinie sollte eine Liste erlaubter und verbotener Tools, klare Regeln zum Datenschutz (z. B. keine Kundendaten in öffentliche Tools eingeben) und eine Pflicht zur Überprüfung und Kennzeichnung von KI-Ergebnissen enthalten.
Brauchen wir einen externen Datenschutzbeauftragten für KI?
Ihr bestehender Datenschutzbeauftragter — ob intern oder extern — sollte in die Erstellung der KI-Richtlinie einbezogen werden. Er kann dabei unterstützen, die Maßnahmen im Einklang mit den Vorgaben der DSGVO zu gestalten. Eine abschließende rechtliche Prüfung durch einen spezialisierten Anwalt wird empfohlen. Ein dedizierter KI-Datenschützer ist meist nicht nötig.
Sind KI-Mitarbeiter sicherer als öffentliche KI-Tools?
Ja, da KI-Mitarbeiter als geschlossene Systeme konzipiert sind. Sie operieren innerhalb Ihrer IT-Infrastruktur, greifen nur auf freigegebene Daten zu und sind darauf ausgelegt, keine vertraulichen Informationen an externe Dritte zu senden. Die Kontrolle über Daten und Prozesse verbleibt somit im Unternehmen.
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