Wie fängt ein Unternehmen ohne KI-Kenntnisse an?

Nick van der Falk, KI-Experte für den Mittelstand bei DND Systems

· KI-Experte für den Mittelstand

6 Min. Lesezeit · Aktualisiert August 2026

Kurz beantwortet

Ein Unternehmen ohne KI-Kenntnisse beginnt sinnvollerweise nicht mit einer großen Strategie, sondern mit einem einzigen, klar definierten Prozess. Identifizieren Sie einen wiederkehrenden Arbeitsablauf, der Reibung erzeugt und manuellen Aufwand erfordert. Die genaue Analyse und Dokumentation dieses einen Prozesses ist der erste und wichtigste Schritt für eine zielführende Einführung von KI.

Blick in ein Büro im Verlauf eines Arbeitstags – KI Einführung

Ein Unternehmen ohne Vorerfahrung mit künstlicher Intelligenz startet sinnvoll, indem es sich auf ein einziges, konkretes Problem konzentriert. Ein häufiger Fehler ist der Versuch, eine allumfassende KI-Strategie zu entwickeln. Dies führt oft zu monatelanger Planung ohne greifbare Ergebnisse und bindet Ressourcen, bevor der Nutzen überhaupt klar ist.

Ein bewährter Weg ist, einen einzelnen, wiederkehrenden Prozess auszuwählen, der im Betriebsalltag spürbar Reibung erzeugt — sei es durch hohen Zeitaufwand, Fehleranfälligkeit oder monotone Arbeit. Indem Sie diesen einen Ablauf lösen, schaffen Sie einen messbaren Wert, sammeln praktische Erfahrung und bauen eine solide Grundlage für weitere Schritte.

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Schritt 1: Einen schmerzhaften Prozess finden, nicht die perfekte KI

Ihr Ziel ist nicht, „irgendetwas mit KI zu machen“. Ihr Ziel ist es, einen realen Engpass in Ihrem Unternehmen zu beseitigen. Fragen Sie sich und Ihre Abteilungsleiter nicht, wo KI helfen kann, sondern wo der Schuh am meisten drückt. Wo gehen wiederkehrend Stunden für manuelle Dateneingabe, Abgleiche oder die Erstellung von Berichten verloren?

Ein guter Kandidat für ein erstes KI-Projekt ist ein Prozess, der bereits heute nach festen Regeln abläuft, aber von Menschen manuell ausgeführt wird. Denken Sie an die Bearbeitung von Eingangsrechnungen, die Übertragung von Bestelldaten zwischen Systemen oder die Vorbereitung von wiederkehrenden Kundenreportings.

  • Hoher manueller Aufwand: Ein Mitarbeiter ist täglich mehrere Stunden mit der Aufgabe beschäftigt.
  • Wiederkehrend und regelmäßig: Der Prozess findet täglich, wöchentlich oder monatlich in ähnlicher Form statt.
  • Anfällig für Fehler: Durch Unkonzentriertheit oder Zeitdruck entstehen regelmäßig Fehler, deren Korrektur Aufwand verursacht.
  • Auf Daten basierend: Die Aufgabe besteht im Wesentlichen darin, Informationen zu sammeln, zu prüfen, zu vergleichen oder zu übertragen.
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Schritt 2: Den Ablauf dokumentieren, als würden Sie einen neuen Mitarbeiter einarbeiten

Bevor Sie über eine technische Lösung nachdenken, müssen Sie den ausgewählten Prozess so genau wie möglich verstehen. Dokumentieren Sie jeden einzelnen Schritt so detailliert, dass eine neue Person allein mit dieser Anleitung die Aufgabe erledigen könnte. Welche Software wird geöffnet? Welche E-Mails werden gelesen? Welche Daten werden woher kopiert und wohin eingefügt?

Dieser Schritt ist wertvoller als jede Technologieberatung. Oft deckt allein die Dokumentation bereits Ineffizienzen und unklare Zuständigkeiten auf, die Sie sofort verbessern können — ganz ohne KI. Diese Prozessklarheit ist eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Automatisierung.

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Schritt 3: Die passende Lösung für den Prozess wählen

Erst jetzt, mit einem klar dokumentierten Prozess, können Sie die Technologiefrage sinnvoll stellen. Nicht jede Aufgabe erfordert einen komplexen KI-Mitarbeiter. Manchmal reicht eine Anpassung der bestehenden Standardsoftware oder eine einfache Automatisierung.

Ein KI-Mitarbeiter ist dann eine gute Wahl, wenn der Prozess zwar Regeln folgt, aber auch Flexibilität erfordert. Zum Beispiel, wenn unstrukturierte Daten wie E-Mails oder PDFs verstanden, Entscheidungen innerhalb definierter Grenzen getroffen oder mehrere Systeme nacheinander bedient werden müssen, für die es keine fertige Schnittstelle gibt.

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Schritt 4: Ein kleines, messbares Pilotprojekt aufsetzen

Implementieren Sie die Lösung nicht sofort für das gesamte Unternehmen oder die ganze Abteilung. Starten Sie ein Pilotprojekt mit einem begrenzten Umfang. Lassen Sie den KI-Mitarbeiter beispielsweise zunächst nur die Rechnungen eines bestimmten Lieferanten bearbeiten oder die Berichte für einen einzigen Kunden erstellen.

Definieren Sie vor dem Start klare Erfolgskriterien. Was wollen Sie erreichen? Übliche Ziele sind eine Reduzierung der Bearbeitungszeit pro Vorgang, eine signifikante Senkung der Fehlerquote oder die Freisetzung einer bestimmten Anzahl an Arbeitsstunden pro Woche. Nur was Sie messen, können Sie bewerten.

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Wie Sie Ihre Mitarbeiter von Anfang an mitnehmen

Die Einführung neuer Technologie kann bei Mitarbeitern Unsicherheit auslösen. Kommunizieren Sie deshalb von Beginn an offen und ehrlich über das Ziel des Projekts: Es geht darum, das Team von repetitiven, frustrierenden Aufgaben zu entlasten, damit mehr Zeit für wertschöpfende Tätigkeiten, Kundenkontakt und Problemlösung bleibt.

Beziehen Sie die Mitarbeiter, die den Prozess heute ausführen, aktiv in die Analyse und Dokumentation ein. Niemand kennt den Ablauf und seine Tücken besser als sie. Wenn Mitarbeiter die KI als ein Werkzeug erleben, das ihnen dient und ihre Arbeit erleichtert, kann aus anfänglicher Skepsis Akzeptanz und Unterstützung entstehen.

Was Sie aus diesem Artikel mitnehmen

  1. Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit und beobachten Sie einen Arbeitsablauf in Ihrem Betrieb, der immer wieder für Reibung sorgt.
  2. Notieren Sie stichpunktartig, welche Schritte manuell erledigt werden und welche Informationen dafür benötigt werden.
  3. Mit dieser konkreten Beobachtung haben Sie eine solide Grundlage für ein erstes Gespräch über eine mögliche Lösung — sei es intern oder mit einem externen Partner.
01Was Sie bekommen

Lassen Sie uns 30 Minuten kostenlos über Ihren Betrieb reden.

Sie haben gerade gelesen, wie KI Einführung funktioniert. Die schwierigste Frage ist nicht das Ob, sondern das Womit anfangen. Nennen Sie uns eine Aufgabe aus Ihrem Alltag — etwa wiederkehrende Abläufe und Administration — und wie viele Stunden pro Woche sie kostet.

Nach 30 Minuten haben Sie

  • Ein klares Ja oder Nein

    Ob sich Ihre Aufgabe für einen KI-Mitarbeiter überhaupt eignet.

  • Eine echte Zahl

    Was es ungefähr kostet — und was Sie realistisch sparen.

  • Den ersten Schritt

    Konkret und umsetzbar. Auch dann, wenn er ohne uns stattfindet.

02Mit wem Sie sprechen
Nick van der Falk, KI-Experte für den Mittelstand bei DND Systems

Nick van der Falk

KI-Experte für den Mittelstand

Ich kann Ihnen helfen, in Ihrem Betrieb auf KI-Mitarbeiter umzustellen."
03Ihr nächster Schritt

Nennen Sie uns die Aufgabe, die am meisten Zeit frisst

Sie müssen nicht wissen, welche Technik dahintersteckt. Schreiben Sie einfach in Ihren Worten, was bei Ihnen am meisten Zeit kostet.

Was danach passiert

  1. 1

    Wir prüfen Ihre Aufgabe

    Wir schauen uns an, ob sich ein KI-Mitarbeiter dafür überhaupt lohnt.

  2. 2

    Wir rufen Sie an

    In der Regel innerhalb eines Werktags — kurz und unverbindlich.

  3. 3

    30 Minuten Klarheit

    Was geht, was nicht, was wäre Ihr erster Schritt.

Wir melden uns persönlich, in der Regel innerhalb eines Werktags. Kein Verkaufsdruck, kein Newsletter. Ihre Daten gehen an niemanden sonst.

04Warum jetzt

Das passiert, wenn Sie nicht auf KI umstellen

Die Konkurrenz stellt jetzt schon auf KI um.

81 % der deutschen Unternehmen planen 2026, KI einzuführen.

Das macht bis zu 30 % mehr Marge.

Weil KI-Mitarbeiter wiederkehrende Aufgaben übernehmen.

Die Kosten sinken massiv.

KI arbeitet rund um die Uhr, braucht keinen Urlaub und keine Sozialabgaben.

Mehr Geld bleibt für Werbung übrig.

Gesparte Kosten fließen in Marketing — und holen noch mehr Kunden.

Die Kunden wandern zur Konkurrenz.

Mehr Werbebudget zieht Kunden ab — und lässt weniger Markt für Sie.

Wer nicht umstellt, wird aus dem Markt gedrängt.

In den kommenden zwei bis drei Jahren wird KI im Mittelstand zum Standard — nicht zur Option.

Das ist keine Panikmache — das passiert gerade real in den ersten Branchen. Und die meisten Betriebe scheitern nicht am Willen, sondern daran, dass sie nicht genau wissen, wie sie diesen Weg gehen sollen. Genau das zeigen wir Ihnen — und setzen es auf Wunsch auch für Sie um. Wir schaffen Klarheit und setzen um.

05Handeln Sie jetzt

Schieben Sie Ihre Entscheidung nicht auf morgen

Ein Gespräch, 30 Minuten, kostenlos. Danach wissen Sie, welche Aufgabe in Ihrem Betrieb sich für einen KI-Mitarbeiter eignet — und was der erste Schritt ist.

Nick van der Falk
Nick van der FalkKI-Experte für den Mittelstand
089 8393 1466
Kostenloses 30-Minuten-Gespräch anfragen

Unverbindlich. Keine Knebelverträge, kein Verkaufsdruck. Lieber schriftlich? Zum Formular

Nick van der Falk im Beratungsgespräch am Tisch

Häufige Fragen

Brauchen wir für den Start einen KI-Experten im Unternehmen?
Nein, für den ersten Schritt benötigen Sie Prozess-Experten — und das sind Ihre eigenen Mitarbeiter. Für die technische Umsetzung können Sie auf externe Dienstleister zurückgreifen, die auf die Analyse und Automatisierung von Geschäftsprozessen spezialisiert sind.
Mit welchen Kosten müssen wir für ein erstes Projekt rechnen?
Die Kosten hängen vollständig von der Komplexität des zu automatisierenden Prozesses ab. Marktübliche Spannen reichen von einigen tausend Euro für ein einfaches Pilotprojekt bis zu fünf- oder sechsstelligen Beträgen für unternehmenskritische Systeme. Ein verbindliches Angebot ist erst nach einer Prozessanalyse möglich.
Wie lange dauert die Umsetzung eines ersten KI-Projekts?
Ein überschaubares Pilotprojekt lässt sich oft innerhalb von vier bis acht Wochen realisieren, von der Analyse bis zum ersten operativen Einsatz. Komplexere Vorhaben, die tief in bestehende Systeme integriert werden, können mehrere Monate in Anspruch nehmen.
Reicht es nicht, wenn unsere Mitarbeiter einfach ChatGPT nutzen?
Werkzeuge wie ChatGPT sind für Einzelaufgaben nützlich, können aber keinen Geschäftsprozess eigenständig bearbeiten. Ein KI-Mitarbeiter ist tief in Ihre Systeme und Abläufe integriert, arbeitet proaktiv und ist darauf ausgelegt, sich an Ihre spezifischen Regeln und Datenschutzvorgaben zu halten.
Was ist, wenn der Prozess nicht zu 100 % automatisierbar ist?
Das ist der Normalfall und kein Hinderungsgrund. Ein gut konzipierter KI-Mitarbeiter bearbeitet den Standardfall selbstständig und übergibt definierte Ausnahmen oder unklare Fälle mit allen aufbereiteten Informationen an einen menschlichen Kollegen zur Entscheidung. Ziel ist Entlastung, nicht vollständige Eliminierung menschlicher Arbeit.
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