Rechnungen automatisch erstellen mit einem KI-Mitarbeiter

Nick van der Falk, KI-Experte für den Mittelstand bei DND Systems

· KI-Experte für den Mittelstand

8 Min. Lesezeit · Aktualisiert September 2026

Rechnungen werden am Arbeitsplatz geprüft und erfasst – Rechnungen automatisch erstellen

In einer Steuerkanzlei mit 9 Mitarbeitern sitzt die Buchhalterin am Monatsende drei volle Tage an der Rechnungsstellung für die eigenen Mandanten. Sie prüft geleistete Stunden, sucht Sätze aus dem Vertrag, tippt Positionen ein und verschickt jede Rechnung einzeln per E-Mail.

Diese Arbeit lässt sich Schritt für Schritt an einen KI-Mitarbeiter abgeben, der die Leistungsdaten kennt, die passenden Sätze zieht und daraus Rechnungsentwürfe baut. Die Buchhalterin prüft am Ende nur noch, ob alles stimmt.

Dieser Artikel zeigt, wie Rechnungen automatisch erstellen im Alltag konkret funktioniert, was der KI-Mitarbeiter über den Betrieb wissen muss und wo der Mensch die letzte Kontrolle behält.

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Wie erstellt eine KI Rechnungen automatisch?

Die KI holt sich die Grundlage der Rechnung aus bereits vorhandenen Daten: einem abgeschlossenen Auftrag, einem Lieferschein oder erfassten Arbeitsstunden. Sie tippt nichts neu ab, sondern übernimmt Zahlen aus Ihrem System.

Danach ordnet sie diese Daten den passenden Rechnungspositionen zu, prüft Steuersätze und Zahlungsbedingungen und baut daraus eine vollständige Rechnung im gewohnten Layout.

Das fertige Dokument liegt anschließend als Entwurf bereit, so wie ein Kollege einen Beleg zur Unterschrift vorlegt.

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Was muss der KI-Mitarbeiter über den Betrieb wissen?

Damit eine Rechnung korrekt und rechtssicher ist, braucht die KI mehrere Informationen aus Ihrem Betrieb. Diese werden bei der Einrichtung erfasst und danach automatisch aktuell gehalten.

Fehlt eines dieser Elemente, kann die KI zwar einen Entwurf erstellen, dieser muss dann aber intensiver geprüft werden.

  • Die geleisteten Stunden, Mengen oder Lieferpositionen aus Auftrags- oder Zeiterfassungssystem.
  • Die gültigen Preise und Stundensätze je Kunde oder Vertrag.
  • Steuersätze und Sonderregeln, etwa Reverse-Charge bei Auslandskunden.
  • Zahlungsziele und Skontoregelungen, die je nach Kunde unterschiedlich sein können.
  • Die interne Regel, ab welchem Rechnungsbetrag eine zweite Person gegenprüfen muss.
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Wie läuft der Ablauf vorher und nachher konkret ab?

Vorher sammelt ein Mitarbeiter Belege und Stunden zusammen, tippt jede Rechnung einzeln und verschickt sie manuell. Nachher übernimmt die KI die Zusammenstellung, der Mensch prüft nur noch das fertige Dokument.

  • Schritt 1: Ein Auftrag wird abgeschlossen oder eine Leistungsperiode endet.
  • Schritt 2: Die KI zieht die zugehörigen Mengen, Stunden oder Lieferpositionen aus dem System.
  • Schritt 3: Sie ordnet die passenden Preise und Steuersätze zu und erstellt den Rechnungsentwurf.
  • Schritt 4: Ein Mitarbeiter prüft den Entwurf, insbesondere Sonderpositionen und Rundungen.
  • Schritt 5: Nach Freigabe wird die Rechnung versendet und im Buchhaltungssystem verbucht.
  • Schritt 6: Offene Posten werden automatisch zur Überwachung an das Mahnwesen übergeben.
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Was kostet das, und was bringt es konkret?

Wir rechnen mit einem Betrieb, der 400 Rechnungen im Monat schreibt. Jede Rechnung braucht heute im Schnitt 12 Minuten für Zusammenstellen, Tippen und Prüfen. Das ergibt 80 Stunden im Monat, also 960 Stunden im Jahr.

Bei einem Vollkostensatz von 50 Euro pro Stunde ergibt das 48.000 Euro im Jahr für die reine Rechnungserstellung. Übernimmt die KI zwei Drittel dieser Zeit, weil nur noch geprüft statt getippt wird, bleibt eine Ersparnis von rund 32.000 Euro im Jahr.

Bei einer typischen Einrichtung von 15.000 Euro und laufenden Kosten von 400 Euro im Monat amortisiert sich das System nach rund sechs Monaten.

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Wo gibt der Mensch die Rechnung frei?

Kein Rechnungsentwurf wird ohne Prüfung verschickt. Ein Mitarbeiter kontrolliert Betrag, Positionen und Empfänger, bevor die Rechnung das Haus verlässt. Bei Beträgen über einer festgelegten Grenze kann zusätzlich die Geschäftsführung freigeben müssen.

Diese Kontrolle dauert bei einer korrekt vorbereiteten Rechnung nur wenige Sekunden. Sie bleibt aber bestehen, weil ein falscher Betrag oder eine falsche Steuerangabe rechtliche und finanzielle Folgen haben kann, die niemand allein einer Software überlassen sollte.

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Wann lohnt sich das nicht?

Schreiben Sie im Monat nur eine Handvoll Rechnungen, steht der Aufwand der Einrichtung in keinem sinnvollen Verhältnis zur eingesparten Zeit. Auch wenn jede Rechnung wegen komplizierter Vertragswerke ohnehin individuell durchgerechnet werden muss, hilft die Automatisierung nur bei den Standardteilen.

Sind Ihre Leistungsdaten heute in mehreren getrennten Excel-Tabellen verstreut statt in einem System, muss zuerst diese Grundlage geordnet werden. Sonst übernimmt die KI dieselbe Unordnung, nur schneller.

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Wie startet man ein solches Projekt?

Der Einstieg beginnt mit einem Blick auf Ihre heutige Rechnungsstellung: Woher kommen die Zahlen, wie viele Sonderfälle gibt es, wer prüft heute schon. Aus dieser Analyse entsteht ein erster Entwurf, den Sie an echten Rechnungen testen, bevor die Software in den Regelbetrieb übernommen wird.

Was Sie aus diesem Artikel mitnehmen

  1. Ein KI-Mitarbeiter für Rechnungen übernimmt das Zusammenstellen aus vorhandenen Daten, nicht die Entscheidung, was berechnet wird.
  2. Der wirtschaftliche Nutzen wächst mit der Anzahl der Rechnungen pro Monat und mit dem Anteil an wiederkehrenden Standardpositionen.
  3. Prüfen Sie zuerst, ob Ihre Leistungsdaten heute an einer zentralen Stelle liegen, bevor Sie über automatische Rechnungsstellung entscheiden.

Häufige Fragen

Kann die KI auch Sammelrechnungen für mehrere Aufträge erstellen?
Ja, das ist möglich. Die KI kann mehrere abgeschlossene Aufträge desselben Kunden zu einer Sammelrechnung zusammenfassen, wenn diese Regel bei der Einrichtung hinterlegt wurde. Der Mensch prüft die Sammelrechnung genauso wie eine Einzelrechnung vor dem Versand.
Wie geht die KI mit Skonto und Zahlungszielen um?
Skontoregeln und Zahlungsziele werden je Kunde hinterlegt, die KI trägt sie automatisch korrekt in die Rechnung ein. Ändert sich eine Vereinbarung, wird das im System angepasst und wirkt sich sofort auf künftige Rechnungen aus.
Ist die automatische Rechnungsstellung mit DATEV kompatibel?
Ja, eine Anbindung an DATEV oder ähnliche Buchhaltungssysteme ist über eine Schnittstelle, also eine Verbindung zwischen zwei Programmen, üblich. Die erstellten Rechnungen fließen dann direkt in Ihre gewohnte Buchhaltung ein.
Was passiert bei fehlerhaften oder unklaren Auftragsdaten?
Erkennt die KI unvollständige oder widersprüchliche Daten, erstellt sie keinen fertigen Entwurf mit geratenen Werten. Sie markiert den Fall zur manuellen Prüfung, damit keine fehlerhafte Rechnung verschickt wird.
Wie lange dauert die Einrichtung für Rechnungen automatisch erstellen?
In unseren Projekten dauert die Einrichtung meist vier bis sechs Wochen. Der Zeitaufwand hängt vor allem davon ab, wie viele unterschiedliche Vertragsmodelle und Sonderregeln in der Rechnungsstellung berücksichtigt werden müssen.
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02Mit wem Sie sprechen
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Ich kann Ihnen helfen, in Ihrer Buchhaltung auf KI-Mitarbeiter umzustellen."
03Ihr nächster Schritt

Nennen Sie uns die Aufgabe, die am meisten Zeit frisst

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Was danach passiert

  1. 1

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  2. 2

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  3. 3

    30 Minuten Klarheit

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Wir melden uns persönlich, in der Regel innerhalb eines Werktags. Kein Verkaufsdruck, kein Newsletter. Ihre Daten gehen an niemanden sonst.

04Warum jetzt

Das passiert, wenn Sie nicht auf KI umstellen

Die Konkurrenz stellt jetzt schon auf KI um.

81 % der deutschen Unternehmen planen 2026, KI einzuführen.

Das macht bis zu 30 % mehr Marge.

Weil KI-Mitarbeiter wiederkehrende Aufgaben übernehmen.

Die Kosten sinken massiv.

KI arbeitet rund um die Uhr, braucht keinen Urlaub und keine Sozialabgaben.

Mehr Geld bleibt für Werbung übrig.

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Wer nicht umstellt, wird aus dem Markt gedrängt.

In den kommenden zwei bis drei Jahren wird KI im Mittelstand zum Standard — nicht zur Option.

Das ist keine Panikmache — das passiert gerade real in den ersten Branchen. Und die meisten Betriebe scheitern nicht am Willen, sondern daran, dass sie nicht genau wissen, wie sie diesen Weg gehen sollen. Genau das zeigen wir Ihnen — und setzen es auf Wunsch auch für Sie um. Wir schaffen Klarheit und setzen um.

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