Was ist robotergestützte Prozessautomatisierung (RPA)?

Nick van der Falk, KI-Experte für den Mittelstand bei DND Systems

· KI-Experte für den Mittelstand

7 Min. Lesezeit · Aktualisiert August 2026

Sachbearbeiter überträgt Rechnungsdaten zwischen zwei Programmen – robotergestützte Prozessautomatisierung

Robotergestützte Prozessautomatisierung, kurz RPA, bedeutet: Ein Programm bedient Ihre vorhandene Software so, wie es ein Mensch tun würde — es öffnet Masken, kopiert Werte, klickt Schaltflächen. Mit Robotern im Sinne von Maschinen hat das nichts zu tun.

RPA ist zuverlässig, solange sich nichts ändert. Genau das ist die Schwäche: Ändert sich eine Maske oder kommt ein unstrukturierter Text ins Spiel, bleibt der Software-Roboter stehen. Hier setzt intelligente Prozessautomatisierung mit KI an.

Dieser Beitrag erklärt den Unterschied in einfacher Sprache und zeigt, was für mittelständische Betriebe heute die sinnvollere Wahl ist.

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Was RPA genau macht

RPA arbeitet regelbasiert. Sie beschreiben jeden Schritt exakt, und der Software-Roboter wiederholt ihn beliebig oft, fehlerfrei und schnell. Typisch sind Datenübertragungen zwischen zwei Systemen, die keine Schnittstelle haben.

Solange die Eingangsdaten immer gleich aussehen, ist das eine saubere Lösung. Sobald eine Rechnung anders aufgebaut ist oder ein Kunde frei formuliert, endet die Fähigkeit von RPA.

  • Stärke: exakt gleiche Abläufe in großer Menge
  • Stärke: funktioniert auch ohne Schnittstelle zur Altsoftware
  • Schwäche: keine Toleranz gegenüber Abweichungen
  • Schwäche: hoher Pflegeaufwand bei Software-Updates
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Was intelligente Prozessautomatisierung zusätzlich kann

Intelligente Prozessautomatisierung kombiniert die Ausführung mit Sprachverständnis. Das System liest eine E-Mail oder einen Beleg, versteht den Inhalt und entscheidet anhand von Regeln, was zu tun ist — auch wenn die Form abweicht.

Praktisch heißt das: Ein KI-Mitarbeiter versteht 30 unterschiedlich aufgebaute Lieferantenrechnungen, ein reiner RPA-Roboter braucht für jede eine eigene Vorlage.

  • Versteht Freitext, gescannte Belege und unterschiedliche Formate
  • Erkennt Ausnahmen und meldet sie, statt falsch zu buchen
  • Lernt aus Korrekturen der Mitarbeiter
  • Bleibt bei Software-Updates deutlich stabiler
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Was für den Mittelstand sinnvoll ist

Für einen Betrieb ist die Frage nicht RPA oder KI, sondern: Wie viele Ausnahmen hat der Ablauf? Bei nahezu identischen Vorgängen ist RPA günstig und ausreichend. Sobald Menschen Texte schreiben oder Belege unterschiedlich aussehen, ist KI die tragfähigere Lösung.

In unseren Projekten wird beides kombiniert: Die KI versteht und entscheidet, die Automatisierung führt die Klicks in der Altsoftware aus.

Was Sie aus diesem Artikel mitnehmen

  1. RPA bedient vorhandene Software nach festen Regeln und ist stark bei immer gleichen Abläufen.
  2. Sobald Texte, Belege oder Formate abweichen, braucht es KI, die versteht statt nur klickt.
  3. In der Praxis ist die Kombination am wirtschaftlichsten: KI entscheidet, Automatisierung führt aus.

Häufige Fragen

Was ist robotergestützte Prozessautomatisierung?
Robotergestützte Prozessautomatisierung (RPA) bezeichnet Software, die vorhandene Programme nach festen Regeln bedient — Masken öffnen, Daten kopieren, Felder ausfüllen. Sie ersetzt manuelle Klickarbeit, versteht aber keine Inhalte.
Was ist der Unterschied zwischen RPA und KI?
RPA folgt starren Regeln und scheitert bei Abweichungen. KI versteht auch unstrukturierte Inhalte wie E-Mails oder unterschiedlich aufgebaute Belege und entscheidet anhand des Inhalts.
Was ist intelligente Prozessautomatisierung?
Intelligente Prozessautomatisierung verbindet beides: KI liest und bewertet den Vorgang, die Automatisierung führt die Schritte in Ihren Systemen aus.
Lohnt sich RPA für kleine Betriebe?
Ja, wenn ein Ablauf sehr häufig vorkommt und immer gleich aussieht. Bei vielen Sonderfällen entstehen dagegen laufend Pflegekosten, und eine KI-basierte Lösung ist wirtschaftlicher.
Welche Branchen profitieren am meisten von Prozessautomatisierung?
Überall dort, wo viele gleichartige Vorgänge anfallen: Buchhaltung, Großhandel, Spedition, Hausverwaltung, Kanzleien und Personaldienstleister.
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02Mit wem Sie sprechen
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Nick van der Falk

KI-Experte für den Mittelstand

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  2. 2

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  3. 3

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In den kommenden zwei bis drei Jahren wird KI im Mittelstand zum Standard — nicht zur Option.

Das ist keine Panikmache — das passiert gerade real in den ersten Branchen. Und die meisten Betriebe scheitern nicht am Willen, sondern daran, dass sie nicht genau wissen, wie sie diesen Weg gehen sollen. Genau das zeigen wir Ihnen — und setzen es auf Wunsch auch für Sie um. Wir schaffen Klarheit und setzen um.

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