Was kostet ein KI-Assistent?

Nick van der Falk, KI-Experte für den Mittelstand bei DND Systems

· KI-Experte für den Mittelstand

8 Min. Lesezeit · Aktualisiert August 2026

Kurz beantwortet

Ein KI-Assistent kostet in der Geschäftsversion üblicherweise 20 bis 30 Euro pro Nutzer und Monat. Wird er an eigene Dokumente angebunden, kommen einmalig meist 3.000 bis 10.000 Euro dazu. Ein vollwertiger KI-Mitarbeiter, der einen Ablauf eigenständig bearbeitet, liegt bei 6.000 bis 25.000 Euro einmalig plus 200 bis 900 Euro Betrieb im Monat.

Was kostet ein KI-Assistent?

Die Preisfrage lässt sich nur beantworten, wenn klar ist, welche Stufe gemeint ist. Zwischen einer Lizenz für 25 Euro im Monat und einem eigenständig arbeitenden KI-Mitarbeiter liegen zwei Größenordnungen — und beide werden im Markt als „KI-Assistent“ verkauft.

Dieser Beitrag trennt die drei Stufen sauber, nennt für jede eine realistische Spanne und rechnet vor, ab wann sich welche Stufe trägt.

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Stufe 1: Der reine Assistent — 20 bis 30 Euro pro Nutzer und Monat

Das ist die Geschäftsversion eines Textwerkzeugs. Sie bekommen Datenschutzvertrag, Verarbeitung in Europa und die Zusicherung, dass Eingaben nicht zum Training genutzt werden. Der Mitarbeiter gibt etwas ein, das Werkzeug antwortet.

Bei zehn Nutzern sind das rund 250 bis 300 Euro im Monat. Zusätzliche Projektkosten fallen nicht an, ein bis zwei Stunden Einführung genügen. Diese Stufe rechnet sich fast immer, weil schon 15 gesparte Minuten pro Nutzer und Tag die Lizenz um ein Vielfaches übersteigen.

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Stufe 2: Assistent mit Zugriff auf Ihre Dokumente — 3.000 bis 10.000 Euro einmalig

Hier wird der Assistent an Ihr eigenes Wissen angebunden: Handbücher, Preislisten, Verträge, Protokolle, Ablagen. Er antwortet dann nicht mehr allgemein, sondern mit Ihren Inhalten und mit Quellenangabe.

Die Kosten entstehen durch das Aufbereiten der Dokumente, die Anbindung der Ablage und die Rechteverwaltung — nicht jeder Mitarbeiter darf jedes Dokument sehen. Dazu kommen laufend meist 100 bis 400 Euro im Monat für Betrieb und Modellnutzung.

Diese Stufe lohnt sich, wo viel Wissen in Dokumenten steckt und Mitarbeiter regelmäßig danach suchen — Kanzleien, technische Betriebe, Verwaltungen.

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Stufe 3: Der KI-Mitarbeiter — 6.000 bis 25.000 Euro einmalig

Ab hier arbeitet das System selbst: ausgelöst durch eine eingehende Mail, einen neuen Auftrag oder eine Uhrzeit, mit Zugriff auf Warenwirtschaft, CRM oder Buchhaltung, mit festen Regeln und protokollierter Freigabe durch einen Menschen.

Der Preis hängt an drei Dingen: wie viele Systeme angebunden werden, wie sauber die Daten dort vorliegen und wie viele Sonderfälle der Ablauf kennt. Der Betrieb liegt danach meist bei 200 bis 900 Euro im Monat, die Umsetzung bei 6 bis 12 Wochen.

  • Ein System, sauberer Ablauf, wenige Sonderfälle: eher am unteren Rand der Spanne.
  • Mehrere Systeme, Altsoftware ohne Schnittstelle, viele Ausnahmen: eher am oberen Rand.
  • Jede zusätzliche Anbindung kostet typischerweise mehr als der eigentliche KI-Teil.
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Die Rechnung, die tatsächlich zählt

Ein Rechenbeispiel für Stufe 3: Ein Betrieb bearbeitet monatlich 150 Vorgänge zu je 40 Minuten, also 100 Stunden. Bei 50 Euro Personalkosten pro Stunde sind das 5.000 Euro im Monat. Bleiben nach der Automatisierung 5 Minuten Nacharbeit pro Vorgang, sinkt der Aufwand auf 12,5 Stunden und 625 Euro. Die Ersparnis liegt bei rund 4.375 Euro im Monat.

Bei 15.000 Euro Einmalkosten und 500 Euro Betrieb ist der Punkt, an dem sich die Investition trägt, nach etwa vier Monaten erreicht. Rechnen Sie diese vier Zahlen für Ihren eigenen Ablauf durch — Häufigkeit, Dauer, Stundensatz, verbleibende Nacharbeit. Alles andere ist Bauchgefühl.

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Versteckte Kosten, nach denen Sie fragen sollten

Die Angebotssumme ist selten die Gesamtsumme. Diese Posten tauchen erfahrungsgemäß später auf, wenn sie vorher nicht geklärt wurden.

  • Schnittstellen: Manche Softwarehersteller berechnen den API-Zugang separat.
  • Datenaufräumen: Uneinheitliche Stammdaten kosten Projektzeit, bevor die erste Automatisierung läuft.
  • Änderungen: Wenn sich der Ablauf ändert, muss das System nachgezogen werden — klären Sie, was im Betrieb enthalten ist.
  • Modellnutzung: Verbrauchsabhängige Kosten steigen mit dem Volumen, sie gehören in die Betriebskosten kalkuliert.
  • Wem gehört das Ergebnis: Lassen Sie sich zusichern, dass Code und Daten Ihnen gehören.

Was Sie aus diesem Artikel mitnehmen

  1. Die drei Stufen unterscheiden sich um zwei Größenordnungen: 20 bis 30 Euro pro Nutzer im Monat, 3.000 bis 10.000 Euro für Dokumentenzugriff, 6.000 bis 25.000 Euro für einen eigenständigen KI-Mitarbeiter.
  2. Ob sich eine Stufe trägt, entscheiden vier Zahlen: Häufigkeit, Dauer, Stundensatz und verbleibende Nacharbeit.
  3. Fragen Sie vor der Unterschrift nach Schnittstellenkosten, Datenaufbereitung, Änderungsaufwand und Eigentum an Code und Daten.
01Was Sie bekommen

In 30 Minuten wissen Sie, welche Aufgaben in Ihrem Betrieb eine KI übernehmen kann.

Sie haben gerade gelesen, wie Was kostet ein KI-Assistent funktioniert. Die schwierigste Frage ist nicht das Ob, sondern das Womit anfangen. Nennen Sie uns eine Aufgabe aus Ihrem Alltag — etwa wiederkehrende Abläufe und Administration — und wie viele Stunden pro Woche sie kostet.

Nach 30 Minuten haben Sie

  • Ein klares Ja oder Nein

    Ob sich Ihre Aufgabe für einen KI-Mitarbeiter überhaupt eignet.

  • Eine echte Zahl

    Was es ungefähr kostet — und was Sie realistisch sparen.

  • Den ersten Schritt

    Konkret und umsetzbar. Auch dann, wenn er ohne uns stattfindet.

02Mit wem Sie sprechen
Nick van der Falk, KI-Experte für den Mittelstand bei DND Systems

Nick van der Falk

KI-Experte für den Mittelstand

Ich kann Ihnen helfen, in Ihrem Unternehmen auf KI-Mitarbeiter umzustellen."
03Ihr nächster Schritt

Nennen Sie uns die Aufgabe, die am meisten Zeit frisst

Sie müssen nicht wissen, welche Technik dahintersteckt. Schreiben Sie einfach in Ihren Worten, was bei Ihnen am meisten Zeit kostet.

Was danach passiert

  1. 1

    Wir prüfen Ihre Aufgabe

    Wir schauen uns an, ob sich ein KI-Mitarbeiter dafür überhaupt lohnt.

  2. 2

    Wir rufen Sie an

    In der Regel innerhalb eines Werktags — kurz und unverbindlich.

  3. 3

    30 Minuten Klarheit

    Was geht, was nicht, was wäre Ihr erster Schritt.

Wir melden uns persönlich, in der Regel innerhalb eines Werktags. Kein Verkaufsdruck, kein Newsletter. Ihre Daten gehen an niemanden sonst.

04Warum jetzt

Das passiert, wenn Sie nicht auf KI umstellen

Die Konkurrenz stellt jetzt schon auf KI um.

81 % der deutschen Unternehmen planen 2026, KI einzuführen.

Das macht bis zu 30 % mehr Marge.

Weil KI-Mitarbeiter wiederkehrende Aufgaben übernehmen.

Die Kosten sinken massiv.

KI arbeitet rund um die Uhr, braucht keinen Urlaub und keine Sozialabgaben.

Mehr Geld bleibt für Werbung übrig.

Gesparte Kosten fließen in Marketing — und holen noch mehr Kunden.

Die Kunden wandern zur Konkurrenz.

Mehr Werbebudget zieht Kunden ab — und lässt weniger Markt für Sie.

Wer nicht umstellt, wird aus dem Markt gedrängt.

In den kommenden zwei bis drei Jahren wird KI im Mittelstand zum Standard — nicht zur Option.

Das ist keine Panikmache — das passiert gerade real in den ersten Branchen. Und die meisten Betriebe scheitern nicht am Willen, sondern daran, dass sie nicht genau wissen, wie sie diesen Weg gehen sollen. Genau das zeigen wir Ihnen — und setzen es auf Wunsch auch für Sie um. Wir schaffen Klarheit und setzen um.

05Handeln Sie jetzt

Schieben Sie Ihre Entscheidung nicht auf morgen

Ein Gespräch, 30 Minuten, kostenlos. Danach wissen Sie, welche Aufgabe in Ihrem Betrieb sich für einen KI-Mitarbeiter eignet — und was der erste Schritt ist.

Nick van der Falk
Nick van der FalkKI-Experte für den Mittelstand
089 8393 1466
Kostenloses 30-Minuten-Gespräch anfragen

Unverbindlich. Keine Knebelverträge, kein Verkaufsdruck. Lieber schriftlich? Zum Formular

Nick van der Falk im Beratungsgespräch am Tisch

Häufige Fragen

Gibt es KI-Assistenten kostenlos für Unternehmen?
Kostenlose Versionen existieren, sind für den geschäftlichen Einsatz aber problematisch: In der Regel fehlt der Vertrag zur Auftragsverarbeitung und Eingaben können zum Training genutzt werden. Für alles, was Kunden- oder Mitarbeiterdaten berührt, ist die Geschäftsversion die Mindestanforderung.
Warum kostet ein KI-Mitarbeiter so viel mehr als eine Lizenz?
Weil der Aufwand nicht im KI-Teil liegt, sondern in der Anbindung an Ihre Systeme, in den Regeln für Sonderfälle und in der Absicherung der Freigabe. Das ist Softwareentwicklung auf Ihren Betrieb zugeschnitten, keine Lizenz von der Stange.
Kann ich klein anfangen und später ausbauen?
Ja, und das ist meist der günstigste Weg. Starten Sie mit Lizenzen für die Textarbeit, sammeln Sie zwei bis drei Monate Erfahrung und setzen Sie erst dann den ersten Ablauf als KI-Mitarbeiter um. Der erste Ablauf finanziert häufig den zweiten.
Wie hoch sind die laufenden Kosten wirklich?
Bei reinen Lizenzen sind es die Nutzergebühren. Bei einem angebundenen System liegen Betrieb, Wartung und Modellnutzung erfahrungsgemäß bei 200 bis 900 Euro im Monat, abhängig vom Volumen. Lassen Sie sich eine Beispielrechnung für Ihr erwartetes Volumen geben.
Gibt es Förderungen für solche Projekte?
Für Digitalisierungs- und KI-Vorhaben im Mittelstand bestehen je nach Bundesland und Programm Fördermöglichkeiten. Welche im Einzelfall greifen, hängt von Betriebsgröße, Standort und Vorhaben ab und sollte vor Projektbeginn geprüft werden, weil eine Förderung nachträglich meist ausgeschlossen ist.
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